6 Erfolgsfaktoren zur digitalen Transformation

6 Erfolgsfaktoren zur digitalen Transformation

6 Erfolgsfaktoren zur digitalen Transformation 1920 1280 niuw gmbh

Die digitale Transformation ist ein fortlaufender Prozess mit vielen möglichen Wegen zum Erfolg. Aber sie führt zu oft auch immer wieder über dieselben Wege zum Misserfolg. Unternehmen, die es richtig anpacken, können laut Studien ihre Betriebskosten um bis zu 70 % senken, die Lagerkosten halbieren und den Umsatz um 20 % steigern. Grundsätzlich schaffen Sie bereits mit den 6 Erfolgsfaktoren zur digitalen Transformation zu Mehrwert. Damit der Digitalisierungsprozess in Ihrer Organisation gelingt, müssen wir jedoch erst einige grundlegende Fragen klären: Welche Ressourcen benötigen wir? Welche Inhalte und Ergebnisse brauchen wir? Welche Teams können diese liefern? Wie sieht der Zeitplan aus? Welche Ziele wollen wir erreichen?

Anschliessend legen wir in einem Plan eine Reihe von Schritten fest, mit denen Ihre Organisation kurz- und langfristige Geschäftsziele mithilfe digitaler Technologie erreichen können. Die Verantwortlichen müssen zunächst die eigenen Geschäftsanforderungen verstehen, Lücken im bestehenden System finden und eine Strategie entwickeln, um diese zu schliessen.

Darum ist ein Plan entscheidend

Ohne einen handfesten Plan lassen sich neue Investitionen nur schwer an die Geschäftsleitung erklären – und das aus gutem Grund. Diverse Studien zeigen, dass rund 50-70 % der Initiativen zur digitalen Transformation scheitern. Die menschliche Dimension (Organisation, Prozesse und Kultur) ist in der Regel der entscheidende Faktor.

Ein sinnvoller organisatorischer Wandel erfordert nicht nur Planung, sondern auch eine Änderung der Denkweise. Eine erfolgreicher Plan erklärt einerseits, was getan werden muss und wie man es tut. Andererseits veranschaulicht dieser, warum der Wandel notwendig ist und warum sich die Investition lohnt. So wird die Innovation für alle Beteiligten – von den Entscheidungsträgern bis zu den Endbenutzern in der gesamten Organisation – nach kurzer Zeit zu einem Selbstläufer.

Die Voraussetzungen für die digitale Transformation mit Nutzen

Keine Firma ist wie die andere, auch die Wege der digitalen Transformation gleichen sich nicht. Erfolgreiche Pläne enthalten jedoch in der Regel bestimmte Schritte zur Bewältigung ähnlicher Herausforderungen und Chancen.

Die 6 Erfolgsfaktoren zur digitalen Transformation:

  1. Hilfe holen: Für alles gibt es Profis und so auch für digitale Transformationen. Auch wenn Sie IT-Affin sind oder sehr gut im Change Management, es heisst nicht, dass Sie damit erfolgreich sind. Denn die Kunst der digitalen Transformation besteht darin, die Technik mit der Organisation zu verbinden, die Zusammenhänge zu erkennen und die Menschen mit ins Boot zu holen. Brücken bauen zu können ist der entscheidende Erfolgsfaktor.
    Zum Beispiel werden digitale Veränderungen oft von der IT angestossen. Diese werden als reine technische Projekte ausgeführt. Die betroffenen Mitarbeitenden werden dann vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Akzeptanz sinkt gegen null und das Projekt scheitert. Das muss nicht sein, wenn man als Wirtschaftsinformatiker brücken Baut, die Bedenken ernst nimmt und die Sachen so erklärt, dass es alle verstehen. Empathie und technisches Verständnis sind unabdingbar. Fehlt eines, wird es sehr schwierig Mehrwert zu schaffen, stattdessen geht viel Energie und Geld verloren.
    Profis kosten etwas, aber den ROI haben Sie in der Regel nach nur einem Jahr erreicht. Inzwischen sind die Mitarbeitenden glücklicher, effizienter und sind dem Vorhaben positiver gestimmt. Das alles lässt sich nicht immer mit Geld aufwiegen, aber ist dennoch super wichtig.
  2. Ein Ziel bestimmen: Eine durchdachter Plan zeigt nicht nur auf, wie ein Unternehmen die digitale Transformation in Angriff nimmt, sondern auch warum. Welche weitverbreiteten Probleme löst sie im Unternehmen, welchen Mehrwert bringts? Und ganz wichtig: Wird dies einen Wettbewerbsvorteil bringen? Wichtig ist, dass die Ziele SMART definiert werden: spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert. Einfacher und schon sehr gut ist, wenn wir konkrete, messbare und machbare Ziele formulieren.
    Ist zum Beispiel das Ziel «Steigerung der Personaleffizienz» SMART? Oder die «Verbesserung der Compliance» oder «optimierte Prozesse und eine transparentere Lieferkette»? Was ist mit «Optimierung des Kundenservice» und die «Personalisierung der Kommunikation»? Alles tolle Ziele, aber nicht SMART. SMART ist, wenn die Dinge klar benennen. Wir wollen eine Tür im Eingang, sie soll grün sein und mit einem kleinen Fenster, einbruchsicher auch noch gerne. Damit können wir was anfangen. Mit dem Ziel «Bitte einmal eine Eingangstüre», kommen wir nicht so weit.
  3. Die Geschäftsleitung einbeziehen: Der Wandel erfordert Zeit, Talent, Geld und die Unterstützung der Führung. Der Plan darf auch die Ziele und Visionen der einzelnen Führungskräfte für ihre eigenen Abteilungen oder Geschäftsbereiche berücksichtigen und vermitteln, wie das gelingen kann: Der Chief Financial Officer möchte zum Beispiel wissen, wie sich durch die digitale Transformation Kosten senken oder neue Einnahmequellen schaffen lassen. Der Chief Customer Experience Officer interessiert sich hingegen eher dafür, neue Kunden zu gewinnen oder bestehende mit einem besseren Service oder neuen Kommunikationskanälen zu begeistern.
    Daraus ergibt sich, es gibt nicht den einen Plan für die gesamte Organisation. Die Pläne müssen individuell sein, um besten Nutzen zu schaffen.
  4. Die Mitarbeitenden einbeziehen: Selbst die besten Pläne für die digitale Transformation scheitern, wenn die Mitarbeitenden nicht einbezogen werden. Während einige Abteilungen wahrscheinlich für die neue Technologie brennen, könnten andere sie als lästig empfinden, wenn sie nicht auf die Veränderungen vorbereitet sind oder den Nutzen nicht verstehen. Der Plan muss die Mitarbeitenden im Vorfeld einbinden, ihr Feedback einholen und sicherstellen, dass sie verstehen, wie die digitale Transformation ihr Arbeitsleben erleichtert. Sie können das perfekte SAP-System einführen, um Kundendaten zu synchronisieren und den Vertrieb zu optimieren, aber es wird die Kundenbindung nicht verbessern, wenn die Vertriebs- und Kundendienstmitarbeiter es nie aktualisieren. Wenn die Angestellten nicht davon überzeugt sind, dass es sich lohnt, die neue Lösung zu erlernen, bringt alles nichts.
  5. Das richtige Team zusammenstellen: Die Erstellung einer erfolgreichen Roadmap kann und darf der IT-Verantwortliche in Ihrem Unternehmen nicht allein bewältigen. Es erfordert ein tiefes Verständnis dafür, wie jedes Team arbeitet und was es besser machen könnte. Ausserdem müssen Sie wissen, wie die Kunden mit Ihrer Firma in Kontakt treten wollen und wie ihre Erfahrungen verbessert werden können. Das erfordert ein Team aus multidisziplinären Führungskräften aus dem gesamten Unternehmen – darunter digitale Strategen, Vertriebs- und Marketingverantwortliche und weitere Leitende von Geschäftsbereichen. Diese Personen können dabei helfen, Probleme zu identifizieren, Lösungen zu finden und alle auf dieselbe digitale Seite zu bringen. Auf diese Weise verschwinden wichtige Daten nicht länger in Silos und redundante Technologien werden vermieden.
  6. Flexibel entwickeln: Die digitale Transformation lässt sich in der Regel nicht auf einen Schlag umsetzen. Konzentrieren wir uns darauf, die Umstellung in Phasen auszuführen und das Vorhaben in einer Fokusgruppe zu testen, bevor wir es ausweiten. Beginnen wir mit Projekten, die weniger komplex, einfach zu implementieren, wertvoll und finanziell tragfähig sind. Die Investitionen sollen sich frühzeitig auszahlen. Bleiben wir flexibel, wenn es darum geht, welche Aspekte des Plans tatsächlich umgesetzt werden.

Die digitale Transformation besteht grundsätzlich aus einer Reihe von Miniprojekten mit neuen Implementierungen und Integrationen sowie laufenden Anpassungen und Wiederholungen. Die Zeit des Big Bang ist vorbei, denn weniger ist mehr und Schritt um Schritt ist man erfolgreicher. Manchmal ändert sich die Technologie, manchmal ändern sich die Prioritäten. Microsoft beispielsweise aktualisieren MS 365 ständig und bringt neue Funktionen auf den Markt – von künstlicher Intelligenz (KI) und Internet-of-Things-Funktionen (IoT) bis hin zu neuen Integrationsmöglichkeiten. Eine flexibler Plan hat also eine grössere Erfolgschance.

Bei jeder neuen Implementierung ist es ausserdem wichtig, wichtige Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators, KPIs) festzulegen, zu verfolgen und das Feedback der Beteiligten einzuholen. Das zeigt, was funktioniert und was nicht, und wann der Plan überarbeitet werden muss. Es bietet auch die Möglichkeit, Erfolge zu feiern und zu bestätigen, dass sich die Organisation, das Unternehmen, das Team auf dem richtigen Weg befinden.


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